Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Februar 2026 – Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die über kiagenturberatung.de angebotenen und erbrachten Beratungs- und Agenturleistungen der Deutschen Neubau AG Ltd. (nachfolgend „Auftragnehmer“).
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über Beratungs- und Agenturleistungen zwischen dem Auftragnehmer und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“), insbesondere in den Bereichen KI-Beratung, KI-Automatisierung, Workshops sowie Online-Marketing. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur Bestandteil des Vertrags, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt. Die Leistungen richten sich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der konkrete Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung. Der Auftragnehmer erbringt Beratungs- und Umsetzungsleistungen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg – etwa konkrete Umsatz-, Reichweiten- oder Rankingergebnisse – wird nicht geschuldet, soweit dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde, da entsprechende Ergebnisse von zahlreichen vom Auftragnehmer nicht beeinflussbaren Faktoren abhängen.
§ 3 Zustandekommen des Vertrags und Erstgespräch
Ein unverbindliches Erstgespräch sowie der KI-Potenzial-Check sind kostenlos und begründen noch keinen Vertrag. Ein Vertrag kommt erst durch ein vom Auftraggeber angenommenes Angebot oder eine gesonderte Beauftragung in Textform zustande. Über die Website übermittelte Anfragen stellen eine Aufforderung zur Angebotsabgabe dar und verpflichten den Auftraggeber nicht zur Beauftragung.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Unterlagen und Inhalte rechtzeitig und vollständig zur Verfügung und benennt einen verantwortlichen Ansprechpartner. Der Auftraggeber stellt sicher, dass er zur Nutzung überlassener Inhalte und Daten berechtigt ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Verzögerungen aufgrund unterlassener Mitwirkung gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, verstehen sich alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind, soweit nicht abweichend vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Kosten für Werbebudgets, Lizenzen, Software oder Leistungen Dritter trägt der Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
§ 6 Einsatz von KI-Werkzeugen und Dritten
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Software, darunter KI-Werkzeuge, sowie sorgfältig ausgewählte Unterauftragnehmer einzusetzen. Ergebnisse, die unter Einsatz von KI erstellt werden, werden mit fachlicher Sorgfalt geprüft; der Auftraggeber bleibt jedoch für die inhaltliche und rechtliche Prüfung der finalen Verwendung in seinem Verantwortungsbereich mitverantwortlich.
§ 7 Nutzungsrechte
An den im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeitsergebnissen räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte ein. Die Einräumung steht, soweit vereinbart, unter der Bedingung der vollständigen Zahlung der geschuldeten Vergütung. Vorbestehende Werkzeuge, Methoden und Know-how des Auftragnehmers verbleiben bei diesem.
§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz
Die Vertragsparteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur zur Vertragserfüllung. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung. Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 9 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg von Maßnahmen sowie für Handlungen und Inhalte des Auftraggebers oder eingesetzter Plattformen Dritter ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anzupassen; maßgeblich ist die jeweils bei Vertragsschluss veröffentlichte Fassung.
Angaben zum Betreiber finden Sie im Impressum.
